Nachdem die Wissenschaftler gesehen hatten, was sich in tiefsten Loch der Erde befindet, versiegelten es auf der Stelle

Veröffentlicht auf 12/18/2021

Über und unter unserer Erde gibt es doch noch so viele Geheimnisse, worüber die Wissenschaft noch nicht genau Bescheid weiß. Es ist sicher Faszinierend zu fahren, was sich unter unsere Erdoberfläche befindet. Doch tatsächlich wissen wir davon meist viel weniger, als darüber was sich am Himmel befindet. Einer von diesen mysteriösen Orten ist das Uralgebirge. Hier befindet sich nämlich etwas besonders faszinierendes. In diesem Teil Russlands befindet sich nämlich ein tiefes Loch, dass nicht so ist wie andere Bohrlöcher. Hier waren die Forscher weder auf der Suche nach Erdöl oder Bodenschätzen, sondern nach etwas ganz anderem. Sie konnten tatsächlich über 12 km tief in die Erde heruntergaben und haben dort etwas ganz faszinierendes gefunden. Sie haben zwar den Mittelpunkt der Erde noch nicht erreicht, trotzdem handelt es sich dabei um das tiefste künstlich entstandene Loch.

Sie haben es gefunden und dann wieder versiegelt

Schon in dem berühmten Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ konnten wir über diesen Gedanken lesen. Verständlicherweise hat so ein Vorhaben schon vor Jahrhunderten die Menschen fasziniert. Schließlich weiß niemand genau was sich ganz tief in der Erde verbirgt. Für die Wissenschaftler ist das natürlich auch eine sehr große Herausforderung und viele versuchten ihr Glück bei zahlreichen Bohrungen. Auch dieses Projekt blieb ziemlich lange offen, doch plötzlich mussten sich die Wissenschaftler dafür entscheiden es für immer zu versiegeln. Doch was haben sie in der Tiefe gesehen, damit sie sich dafür entscheiden haben?

The Real Reason Experts Had To Seal Up The Deepest Hole On The Planet

Sie haben es gefunden und dann wieder versiegelt

Plötzlich passierte etwas ganz unerwartetes

Schon vor den Ausgrabungen benötigte man sehr viel Planung um überhaupt anfangen zu können. Die Wissenschaftler bemühten sich sehr, um genaue Kalkulationen zu machen und die Mission so gut es geht vorzubereiten. Als die Arbeiten letztlich endlich angefangen haben, lief auch glücklicherweise alles nach ihren Plänen. Das Team fing an sich langsam Schicht für Schicht in die Erdoberfläche einzugraben. Doch als ich schon in einer großen Tiefe waren ist etwas ganz unerwartetes passiert. Sie konnten vorher damit überhaupt nicht rechnen und mussten deswegen schließlich das ganze Loch schließen. Was war passiert?

 

The Unexpected

Plötzlich passierte etwas ganz unerwartetes

Das schwierige Erforschen von Himmel und Erde

Natürlich stellt sich für jeden gleich die Frage, wenn das Projekt so gut gelaufen war, warum musste man das Loch wieder ganz schließen? Was haben die Forscher in der Tiefe entdeckt, womit sie nicht gerechnet haben? Auch für die Bewohner der Umgebung war es sehr interessant zu erfahren, was unter der Oberfläche liegt. Es war sicherlich nicht das erste Mal, wo Forscher große Risiken eingegangen sind, um mehr darüber erfahren zu können, was genau unter unseren Füßen liegt. Auch wenn man in den Himmel schaut, hat man viele Expeditionen ins Ungewisse unternommen.

Above And Below

Das schwierige Erforschen von Himmel und Erde

Sie machten sehr interessante Entdeckungen

Nicht nur das was unter der Erde liegt, sondern auch das, was in den tiefen Nachthimmel verborgen ist, hat die Menschen schon immer fasziniert. Es war das Jahr 1957 als man den ersten künstlichen Satelliten ins All befördern konnte. Die Skyline fing eine sehr wichtige Mission an und indem nächsten Jahrzehnten konnten sie Wissenschaftler sehr viel Informationen sammeln. Sogar für uns sind viele neue, bis dahin unbekannte Eigenschaften des Alls bekannt geworden. Auch wenn die Motivation, den Himmel so schnell wie möglich zu erforschen, erste politisch war, war es ein Anfang.

 

Interesting Discovery

Sie machten sehr interessante Entdeckungen

Eigentlich brachte der Kalte Krieg alles ins rollen

Damit man ab den 1950er Jahren anfangen konnte viele Informationen über dem All zu zusammen, war nicht zuletzt ein Produkt des kalten Krieges. In dieser Zeit standen sich nämlich die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion entgegen und machten einen Wettlauf ins All zu einem sehr wichtigen politischen Ziel. Dass sich die beiden politischen Mächte ein Wettrüsten auch in diesem Bereich geleistet haben, hat allerdings auch bewirkt, dass die Wissenschaft so viel mehr über den Himmel erfahren könnte. Nicht zuletzt wurden Technologien entwickelt, die heute noch dabei behilflich sind Weltraumexpedition zu unternehmen.

The Cold War

Eigentlich brachte der Kalte Krieg alles ins rollen

Das große Rennen in die Tiefe hat begonnen

Die spektakulären Weltraumexpeditionen waren für alle gut bekannt. Es konnten auf diese Weiße Geheimnisse enthüllt werden, die man sonst wohl nicht entdeckt hätte. Doch auch wenn es über dem All immer mehr bekannt wurde, von dem, was unter der Erde liegt, wusste man noch recht wenig. Nicht nur nach Oben, sondern auch unter der Erdoberfläche hat sich ein Wettlauf zwischen den beiden Großmächten ergeben. Sie haben damit begonnen beide die etwa 48 km dicke kontinentale Kruste zu erforschen und sind auf viele Geheimnisse gestoßen. Doch warum mussten sie das Loch später wieder verschließen?

Race To The Depths

Das große Rennen in die Tiefe hat begonnen

Der faszinierende Mantel unserer Erde

Ohne Zweifel hat diese Erdschicht sehr viele neue Informationen für die Forscher zu bieten. Dank dieses Wettbewerbs zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten wissen wir darüber heute viel mehr. Natürlich heißt es nicht, dass alle Fragen geklärt wären. Der Planet entwickelt sich schließlich ständig und diese interessanten Fragen beantworten zu können, war eine große Aufgabe. Diese dicke Erdschicht macht etwa 40 % unseres Planeten aus. Als sie allerdings schon so nah dazu kommen waren viele wertvolle Fragen zu beantworten, stoppte das Projekt plötzlich und das tiefe Loch musste wieder versiegelt werden.

 

The Mantle

Der faszinierende Mantel unserer Erde

Es fing alles mit dem Projekt „Mohole“ an

Wenn es darum ging die Erdkruste zu erforschen ließen die Vereinigten Staaten auch nicht viel Zeit vergehen, um bei dem Wettrennen mit der Sowjetunion mitzumachen. Sie starteten ihr Projekt mit dem Namen „Mohole„ im Jahre 1958. Der geeignete Ort sollte nahe der mexikanischen Stadt Guadalupe sein. Doch diese Bohrungsarbeiten haben sich gar nicht so einfach herausgestellt. Schließlich musste man auf den Grund des Pazifischen Ozeans bohren. Die Wissenschaftler und das ganze Team hatte damit natürlich eine sehr große Herausforderung, doch man wollte das Wettrennen um keinen Preis gegen die Sowjetunion verlieren.

Project Mohole

Es fing alles mit dem Projekt Mohole an

Als sie endlich den Mantel erreicht haben, ging ihnen das Geld aus

Von der Ankündigung dauert es auch nicht mehr lange, bis das Projekt endlich anfangen konnte. Damit die Forscher überhaupt anfangen konnten zu arbeiten, mussten sie erst mal ungefähr 1,8 km in die Tiefe tauchen. Es war ein tatsächlich sehr riskantes Unternehmen, wobei sie auch leicht ihr Leben verlieren konnten. Arbeiten dauerten acht Jahre. Mit der Zeit gab es allerdings Schwierigkeiten das kostspielige Projekt zu finanzieren. Aus diesem Grund mussten die Arbeiten vorzeitig eingestellt werden. Es blieb dem amerikanischen Forscherteam nichts anderes übrig, als ohne große Ergebnisse aus dem Rennen zu steigen.

 

Reaching The Mantle

Als sie endlich den Mantel erreicht haben, ging ihnen das Geld aus

Die Sowjets waren jetzt an der Reihe

Bei diesem Projekt ging es den beiden Nationen das natürlich um viel mehr als nur wissenschaftliche Ergebnisse. Nachdem die Amerikaner wegen Geldmangel aus dem Wettlauf ansteigen mussten, konnten auch in anderen Länder ihr Glück versuchen. Im Wesentlichen war es jetzt natürlich an der Sowjetunion, in diesem Gebiet gute Forschungsergebnisse präsentieren zu können. Deshalb begann sie mit einem Projekt im Pechengsky-Bezirk. Dabei hatten sie eine andere Vorgehensweise ausgewählt die früher die Amerikaner. Es war allerdings offen, ob sie damit Erfolg haben werden oder nicht. Als die Arbeiten losgingen, schauten natürlich auch die Amerikaner spannend zu.

The Soviets

Die Sowjets waren jetzt an der Reihe

Sie haben die perfekte Stelle für die Bohrung gefunden

Für die Vereinigten Staaten war es sicherlich ein ziemlich großer Rückschlag, dass sie ihr Projekt vorzeitig beenden mussten. Jetzt hatte ich Sowjetunion die Chance wertvolle Informationen über den Erdmantel zu sammeln. Es war tatsächlich ein Prestige-Projekt und sie mussten einen perfekten Ort dafür finden. Letztlich hat man sich für die Kola-Halbinsel entschieden. Auch diese Wissenschaftler wollten hier so tief wie es nur möglich war in der Erdkruste bohren. Außer den wichtigen Informationen, die sie gewinnen können, sollte es auch ein sehr großes Abenteuer für das ganze Team werden.

 

Digging Deep

Sie haben die perfekte Stelle für die Bohrung gefunden

Sie hatten ihr Ziel genau vor den Augen

Bevor die Arbeiten angefangen haben, hatten die Wissenschaftler alles genau geplant. Natürlich gab es einige Details, die sie einfach nicht vorher wissen konnten, doch aus allen Informationen, die sie über diese Tiefe Bescheid gewusst haben, versuchen sie die besten Vorhersagen zu machen. Es war ihr Ziel ungefähr 15 km unter die Erdoberfläche zu graben. Sie wollten hier Proben nehmen und sie genauer untersuchen. Für diese Arbeit brauchten sie natürlich viele spezielle Geräte um die Bohrlöcher korrekt ausgraben zu können. Wie es sich herausgestellt hat, waren die sowjetischen Forscher allerdings nicht allein in diesem Gebiet.

What Their Goal Is

Sie hatten ihr Ziel genau vor den Augen

Die Arbeiten an dem „Bertha Rogers Loch“ nahmen ihren Anfang

Es schien so, als ob nicht nur die sowjetischen Forscher an ähnlichen Bohrungen gearbeitet haben. Die Vereinigten Staaten haben in diesem Gebiet nämlich doch nicht ganz aufgegeben und eine neue Bohrung angesetzt. Sie wollten ähnliche Informationen sammeln und begann deswegen einige Jahre später ihr neues Projekt. Die arbeiten im Westen von Oklahoma haben im Jahre 1974 angefangen. So begann die „Lone Star Producing Company“ ihre Arbeit. Das Loch, den sie angefangen haben auszuheben, bekam den Namen „Bertha Rogers Loch“. Dieses Team war auch sehr motiviert daran, spannende Informationen über die Erdkruste zu sammeln.

Bertha Rogers Hole

Die Arbeiten an dem „Bertha Rogers Loch“ nahmen ihren Anfang

Was konnten sie in dieser unglaublichen Tiefe finden?

Die Arbeiten der Amerikaner begangen ganz nach Plan. Mit ihrer Bohrung konnten sie in Washita County ein echtes Wunder schaffen. Das Loch, an dem sie lange gearbeitet haben erreichte schließlich eine Tiefe von 10 km. Hier konnten sie sehr viele wichtige Informationen darüber sammeln, was sich genau unter unserer Erdoberfläche befindet. Auch für die Bewohner der Gegend war es sicherlich sehr spannend zu erfahren, was genau unter ihren Füßen liegt. Es war eigentlich schon eine echte Sensation für sich, wie tief es das Team geschafft hat in die Erde zu bohren.

 

Where Is It Located?

Was konnten sie in dieser unglaublichen Tiefe finden?

Der Rekord konnte bald gebrochen werden

Dieses neue Projekt der Amerikaner war tatsächlich ein Erfolg, alleine wenn man betrachtet, wie tief sie es geschafft haben unter die Erdoberfläche zu bohren. Damit haben sie ein Rekord aufgestellt, den sie allerdings schon in fünf Jahren verloren haben. Am 6. Juni 1979 ging der Rekord für den tiefsten, von Menschen ausgehobenes Loch der Erde, nämlich an Kola-Bohrlöcher. Sie werden auch als SG-3 genannt und sind um die neun Zoll breit. Da dieses Loch den vorherigen Rekord mit etwa 3 Kilometern brechen konnte, konnten die Forscher hier noch weitere Informationen sammeln.

Breaking The Record

Der Rekord konnte bald gebrochen werden

Was nach diesen Meilenstein gekommen ist

Die Ergebnisse der Bohrungen auf der Kola-Halbinsel waren tatsächlich sehr beachtlich. Was vor allem so besonders an dieser Mission war, war die Tatsache, dass man es geschafft hat, so tief wie noch nie zu bohren. Als das Team ein Rekord nach dem anderen brechen konnte, haben die Arbeiten allerdings ganz plötzlich aufgehört. Nicht nur das, denn das Team musste ganz unerwartet sogar ein Jahr Pause einlegen. Was war der Grund für diese Entscheidung? Wenigstens konnten Interessierte und Schaulustige das einzigartige Loch besichtigen. Schließlich hat dieses von Menschenhand hergestelltes Rekord hat viele angezogen.

After That Milestone

Was nach diesen Meilenstein gekommen ist

Plötzlich haben sich technische Probleme ergeben

Das künstliche Loch auf der Kola-Halbinsel war tatsächlich sehr erstaunlich. Nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht, sondern auch für jeden, der es sich besser anschauen wollte. Außerdem durfte man auch nicht die schöne Landschaft drumherum vergessen. Nachdem das Jahr der Zwangspause vorüber war, waren die Arbeiter gerade dabei mit dem Projekt weiterzumachen. Es haben sich allerdings technische Schwierigkeiten ergeben und sie konnten deshalb doch nicht mit den weiteren Arbeiten anfangen. Eine zweite Pause war nicht zu vermeiden. Jeder fragte sich, was wohl der Grund dafür war, dass dieses spektakuläre Projekt nicht fortgeführt werden kann.

 

Technical Problems

Plötzlich haben sich technische Probleme ergeben

Sie durften jetzt die Hoffnung nur nicht verlieren

Warum das Projekt das erste Jahr stillgelegt wurde, war nachvollziehbar. Es war schließlich sehr vorteilhaft, dass jeder die neuentstandene Schönheit der umliegenden Natur besichtigen konnte. Als die Arbeiten allerdings nicht fortgeführt wurden, hat das Rätseln dann doch über den Grund angefangen. Es ist zwar zu technischen Herausforderungen gekommen, doch das Team dachte nicht daran das besondere Projekt aufzugeben. Da man entschieden hat, den ersten Bohrloch zu verschließen, hatte man mit den Bohrungen eines zweiten anfangen müssen. Diesmal fingen die Arbeiten aus einer Tiefe von 7 Kilometern an. Doch wie ging es weiter?

Not Losing Hope

Sie durften jetzt die Hoffnung nur nicht verlieren

Auch dieser Rekord musste gebrochen werden

Nach diesen Rückschlägen wollten die Forscher nicht so einfach aufgeben. Sie hatten schließlich schon sehr vieles erreichen können und wollten die Bohrungen jetzt fortsetzen. Es stand ja für diese besonderen Arbeiten alles zur Verfügung und das Team wollte noch weitere wichtige Ergebnisse aus diesem Teil des Erdmantels sammeln. Ihr Ausdauer wurde offenbar belohnt. Das Team konnte im Jahr 1989 nämlich eine tiefe von 12 Kilometern erreichen. Das war ein neuer Rekord. Im darauffolgenden Jahr wollten sie eigentlich auf 13 Kilometer kommen. Doch konnten sie diese unglaubliche Tiefe tatsächlich erreichen?

 

Breaking The Record

Auch dieser Rekord musste gebrochen werden

Sie setzten sich noch höhere Ziele

Auch wenn das Projekt einige Rückschläge erleiden musste, konnten die Forscher doch einen Weg finden und von einem anderen Loch aus weiter in die Tiefe bohren konnte. Es war tatsächlich ein riesiger Erfolg, als sie den neuen Rekord für das tiefste künstliche Erdloch aufstellen konnten. Dank diesen Erfolgen setzte sich das Team viele neue Ziele. Sie haben sich nämlich vorgenommen bis zum Jahr 1993 eine Tiefe von 27 km erreichen zu wollen. Damals sah das ganz realistisch aus. Es war allerdings etwas in der Tiefe, womit sie damals noch nicht gerechnet haben.

Something Down There

Sie setzten sich noch höhere Ziele

Sie mussten auf einmal alles nochmals ändern

Für die Forscher liefen die Arbeiten sehr gut voran. Sie konnten wirklich ganz neue Erfolge auf diesem Gebiet verzeichnen. Es war ihnen tatsächlich möglich einen neuen Weltrekord aufzustellen. Doch gerade als alles so vielversprechend aussah, passierte etwas womit sie nicht gerechnet haben. Der ganze Ausgang des Projekts war plötzlich gar nicht mehr so sicher und das Team musste sehr schnell reagieren. Doch was war passiert? Offensichtlich haben die Forscher in der Tiefe etwas entdeckt. Um was konnte es sich nur gehandelt haben, das von so großer Bedeutung für das ganze Projekt war?

 

Something's Wrong

Sie mussten auf einmal nochmals alles ändern

Sie dachten, dass sie alles berücksichtigt haben

Die Wissenschaftler haben auch während den Arbeiten immer wieder die Ergebnisse evaluiert und sich auf alles vorbereitet, was sie zu erwarten hätten. Natürlich konnten sie nicht auf alles vorbereitet sein und offensichtlich ist genau so ein Fall eingetreten. Wie es sich herausgestellt hat haben sie überhaupt nicht einschätzen können wie heiß es tatsächlich in dem tiefen Bohrloch sein wird. Da es offensichtlich viel wärmer in der Tiefe wurde, konnten die Arbeit natürlich nicht so fortgeführt werden, wie es ursprünglich geplant war. Die Forscher standen jetzt vor einer sehr schwierigen Entscheidung.

The Unexpected Temperature

Sie dachten, dass sie alles berücksichtigt haben

Die Temperaturen waren im Bohrloch ganz anders als erwartet

Eigentlich haben die Wissenschaftler vor Beginn des ganzen Projekts konkrete Rechnungen gemacht. Es wurde genau durchgerechnet mit welchen Temperaturen man zu rechnen hätte, je tiefer sie in die Erde herunterbohren. Doch offenbar haben sie die Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung doch unterschätzt. Wie die Arbeiter nämlich immer weiter gegraben haben, stiegen die Temperaturen plötzlich auf über 180°C. Eigentlich haben die Wissenschaftler vorher mit 100 °C in dieser Tiefe gerechnet. Doch war dieser unterschied wirklich so ausschlaggebend? Offensichtlich für die Geräte und die Arbeiter schon, denn plötzlich befanden sie sich in Gefahr.

 

The Temperature Changed

Die Temperaturen waren im Bohrloch ganz anders als erwartet

Da war auch noch einiges anders, als früher erwartet

Diese neue Entdeckung hat natürlich den Ausgang der Bohrung besiegelt. Es war nämlich sehr schnell klar, dass man unter diesen extremen Bedingungen nicht mehr wie geplant weiterbohren konnte. Doch sie konnten auch sehr vieles mehr entdecken, zum Beispiel, dass der Granit hier doch viel dünner war, als sie es vorher vermutet haben. Aus diesem Grund hatte sich dieses Material in den hohen Temperaturen auch ganz anders verhalten. Die Wissenschaftler mussten sehr schnell auf die neuen Erkenntnisse reagieren und beschließen, ob man überhaupt wie geplant mit dem Arbeiten weiter machen kann.

There Was More

Da war auch noch einiges anders, als früher erwartet

Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als das Projekt aufzugeben

Angesichts davon, dass sich die Metalle in diesen Tiefen ganz anders verhalten haben, als es die Wissenschaftler vorher angenommen haben und auch die Temperaturen generell viel höher waren, mussten die Forscher ganz neue Kalkulationen machen. Sie sind zu dem Entschluss gekommen, dass es mit Sicherheit nicht möglich war das Projekt wie geplant weiter vorzuführen. Sie mussten die Arbeiten umgehend einstellen bevor sich jemand ernsthaft in Gefahr bringt. Das Equipment war zudem natürlich auch nicht für diese extreme Hitze geeignet. Nach 22 Jahren musste dieses spektakuläre Projekt nun für immer beendet werden.

 

Abandoning The Project

Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als das Projekt aufzugeben

Das „Kola Superdeep Bohrloch“ musste für immer versiegelt werden

Auch wenn die Enttäuschung für die Wissenschaftler sehr groß war, musste man sich eingestehen, dass man diese extreme Hitze nicht entgegenkommen kann. Nach über zwei Jahrzehnten musste das spektakuläre Projekt deshalb für immer beendet werden. Es war einfach nicht möglich unter diesen Bedingungen mit den Bohrungen fortzufahren. Doch diese schwierigen Arbeiten waren natürlich nicht vergebens. Über die Jahre konnten die Wissenschaftler nämlich sehr viele wertvolle Informationen im „Kola Superdeep Bohrloch“ sammeln. Beispielsweise haben sie Fossilien von Meerespflanzen aus über 6 Kilometern Tiefe gefunden und das war noch lange nicht alles.

The Kola Superdeep Borehole

Das „Kola Superdeep Bohrloch“ musste für immer versiegelt werden

Was haben sie letztlich über den Erdmantel herausfinden können?

Es ist nicht abzustreiten, wie wichtig die Erkenntnisse dieses Projekts waren. Auch wenn die Wissenschaftler letztlich nicht so tief graben konnten, wie sie es sich am Anfang des Projekts vorgestellt haben, waren die Gesteinsproben doch sehr faszinierend, was sie außer dieser großen Tiefe an die Erdoberfläche holen konnten. Einige Reliquien sind besonders gut erhalten geblieben. Die Forschung war auch schon so weit fortgeschritten, dass sie sehr gut das Alter der Fossilien datieren konnte. Einige waren tatsächlich unglaubliche 2 Milliarden Jahre alt. Diese Funde waren für die Wissenschaft von sehr hohem Wert.

 

What Did They Find?

Was haben sie letztlich über den Erdmantel herausfinden können?

Nicht das, was sie eigentlich in der Tiefe erwartet haben

Zwar waren die Teammitglieder natürlich ziemlich enttäuscht darüber, dass sie mit der spannenden Arbeit nicht fortfahren konnten, sie verstanden allerdings auch, dass es keine andere Möglichkeit gibt mit den Buchungen vorzufahren. Auch die bisherigen Ergebnisse konnten für die Wissenschaft sehr wertvolle neue Erkenntnisse liefern. Es waren nicht nur Fossilien und Gesteinsproben, die die Wissenschaftler aus dieser unglaublichen Tiefe entdecken konnten. Auch über die tektonische Bewegungen unserer Erde konnten sie jetzt viel mehr wissen. Einige Gesteine haben sich nämlich doch nicht so verhalten, wie es die Wissenschaft bislang annahm.

Not What They Expected

Nicht das, was sie eigentlich in der Tiefe erwartet haben

Es war doch ganz anders als sie es erst vermutet hatten

Auch wenn die Wissenschaftler mit Vielem gerechnet haben, konnten sie nur anhand der vorliegenden Kenntnissen und Daten ihre Prognosen stellen. Beispielsweise konnten sie auch herausfinden, dass es etwa 2-4 Meilen unter der Erdoberfläche Granit sich wegen seismischen Wellen doch nicht in Basalt verwandelt. Als es sich allerdings herausgestellt hat, dass sehr viele grundlegende Zustände unter der Erde einfach ganz anders waren, als früher angenommen, blieb ihnen nichts anderes übrig als das ganze Projekt abzublasen. Die Wissenschaftler haben damit allerdings natürlich einen viel besseren Bild über den Erdmantel erhalten.

 

It Was Different

Es war doch ganz anders als sie es erst vermutet hatten

Sie mussten feststellen, dass es immer noch Granit war

Dank dieses Projekts konnte die Wissenschaftler sehr viel Erkenntnisse darüber erhalten was sich genau unter unseren Füßen befindet. Vielleicht das Wichtigste war der Temperaturanstieg, der wesentlich, genauer, um die 80 Grad Celsius höher war als bisher angenommen. Die Forscher waren zudem auch davon sehr überrascht, dass Granit auch in den tiefsten Stellen des Bohrlochs zu finden war. Das war der eindeutige Beweis dafür, dass dieses Gestein sich offensichtlich doch nicht im Basalt verwandelt. Stattdessen waren die Auslöser offenbar metamorphe Veränderungen im Gestein. Doch damit waren die neugewonnenen Informationen nach längst nicht vorbei.

It Was Still Granite

Sie mussten feststellen, dass es immer noch Granit war

Sie haben noch etwas Unglaubliches gefunden

Neben den neuen Erkenntnissen über die Gesteine und den Fossilien, die das Team aus dem tiefen Bohrloch an die Oberfläche bringen konnte, waren allerdings noch viel mehr spannende Informationen ans Tageslicht gekommen und das wortwörtlich. Die Forscher hatten wirklich nicht damit gerechnet, doch in einer Tiefe von mehreren Kilometern sind sie tatsächlich auf fließendes Wasser gestoßen. Darüber waren die Wissenschaftler natürlich sehr erstaunt, doch anscheinend war da auch noch einiges mehr. Je tiefer sie nämlich unter die Erde gelangt sind, desto mehr wurden sie davon überrascht was sie dort sahen.

 

They Found Something Incredible

Sie haben noch etwas Unglaubliches gefunden

Überhaupt nicht was sie erst unter der Erde erwartet haben

Wenn man alles zusammenzählt, waren die Erkenntnisse aus diesem besonderem Projekt wirklich erstaunlich. Auch wenn die Arbeiten vorzeitig beendet wurden, konnte die „Kola-Superdeep-Bohrung“ mit sehr wertvollen und neuen Informationen über den Erdmantel dienen. Dabei ging es nicht nur um die heißen Temperaturen und den Gesteinsformen. Die Tatsache, dass sich hier auch Wasser befunden hat, war natürlich eine echte Sensation. Die Wissenschaft musste sehr viele Annahmen und Theorien darüber korrigieren, wie der Erdmantel genau in diesen extremen Tiefen ausseht. Aus dieser Hinsicht war die Mission natürlich ein voller Erfolg.

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Überhaupt nicht was sie erst unter der Erde erwartet haben

Nach den Bohrungen war es doch anders, als sie es erst angenommen haben

Auch wenn das Projekt vorzeitig beendet wurde, diente es für die Wissenschaft mit sehr vielen neuen und wichtigen Informationen. Vielleicht das Wichtigste allerdings war, dass er viele Annahmen und Theorien über den Erdmantel entweder korrigiert oder ganz widerlegt werden konnten. Zuständen, wie die extreme Hitze, hätten die Forscher auch nicht besser vorhersagen können, da damals noch gar keine ähnlichen Daten zu Verfügung standen. Dass es in der Wissenschaft allerdings nichts Neues und bei solchen riskanten Projekten besteht immer die Möglichkeit, dass sie ganz anders verlaufen, wie es ursprünglich geplant war.

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Nach den Bohrungen war es doch anders, als sie es erst angenommen haben

Es konnten viele Fragen beantwortet werden und noch viel mehr neue wurden gestellt

Allein die Tatsache, dass die Forscher dieses Teams in so einer extremen Tiefe arbeiten konnten und dann noch auch Gesteinsproben auf die Erdoberfläche bringen konnten, war sicherlich schon eine Sensation an sich. Wie die Forscher sich langsam durch die Proben gearbeitet haben und alles untersuchen, hat sich immer mehr ein genaues Bild darüber herauskristallisiert, was sich tatsächlich Unter der Erde befindet. Auch wenn sehr viele Fragen beantwortet werden konnten, gab es allerdings sehr viele neue Fragen und Thesen, die erst jetzt ihren Weg angefangen haben. Wann diese beantwortet werden können, bleibt offen.

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Es konnten viele Fragen beantwortet werden und noch viel mehr neue wurden gestellt

Die Forscher haben zudem auch noch etwas Unglaubliches unter der Erde finden können

In den mehr als 20 Jahren, in dem die Forscher schwer daran gearbeitet haben dieses Projekt zu verwirklichen, konnten tatsächlich sehr viele neue Ergebnisse hervorgebracht werden. Solche grundlegende Annahmen, wie sich die Steinsorten unter der Erde verändern, konnten nun aus einer ganz neuen Perspektive betrachtet werden. Vor allem die Tatsache, dass es mehrere Kilometer unter der Erde fließendes Wasser gibt, stellte die Wissenschaftler vor ganz neuen Fragen. Sie haben eigentlich am Anfang des Projekts überhaupt nicht mit solchen grundlegenden Erkenntnissen gerechnet, die so viele Annahmen in ihrem Fachgebiet verändern könnte.

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Die Forscher haben zudem auch noch etwas Unglaubliches unter der Erde finden können

Sie sahen das als den Beweis für die biblische Sintflut

Besonders die Tatsache, dass man zwischen den Gesteinen in vielen Kilometern Tiefe unter der Erde fließendes Wasser gefunden hat, hat die Wissenschaftler ganz viele neue Fragen stellen lassen. Doch nicht nur die Wissenschaftler, sondern auch andere Menschen hat diese Frage ziemlich beschäftigt. Einige waren nämlich der Annahme, dass diese Funde die Theorie bestätigen könnten, dass sich die Sintflut, die in der Bibel beschrieben wird, tatsächlich ereignet hat. Gegner dieser Theorie haben allerdings behauptet, dass eher ein enormer Druck die Wasserstoff- und Sauerstoffatome aus dem Gestein gedrückt hat. Die Diskussion wurde immer spannender.

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Sie sahen das als den Beweis für die biblische Sintflut

Das Wasser war anscheinend doch unter der Oberfläche gefangen

Wir können es uns sicher schon gut vorstellen, welche Wellen diese Theorie geschlagen hat. Schließlich hat es jedem interessiert, ob dieses Wasser tief im Erdmantel tatsächlich der Beweis für die biblische Sintflut ist. Die Gegner dieser Theorie hatten allerdings ganz andere Erklärungen dafür, wie dieses Wasser entstanden ist. Sie argumentierten damit, dass Süßwasser an diesen Stellen wegen des undurchlässigen Gesteins entstanden sei. Es war eine sehr spannende Debatte, die immer noch oft für Argumente sorgen kann. Schließlich sind immer noch sehr viele Fragen über den Erdmantel offen geblieben.

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Das Wasser war anscheinend doch unter der Oberfläche gefangen

Schließung und Zusammenbruch zur gleichen Zeit

Das ganz besondere Bohr-Projekt auf der Kola-Halbisnsel konnte zwar wegen den extremen Bedingungen nicht mehr weitergeführt werden, doch die zahlreichen neuen Informationen, die aus der Erde kamen, waren für die Wissenschaft unbezahlbar. Wenn diese Projekte am Anfang durch den Wettrennen der zwei Großmächte angetrieben wurde, kamen dabei letztlich sehr wertvolle Informationen heraus. Im Jahre 1995 hat man das Projekt ganz beendet und dem viel zeitlich auch der Zerfall der Sowjetunion sehr nah. Auch das Loch nahe der Stadt Zapolyarny, das den bisherigen Rekord hält, wurde für immer verschlossen.

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Schließung und Zusammenbruch zur gleichen Zeit

Das Rennen um den Titel des tiefsten Lochs geht immer noch weiter

Auch nach dem Kalten Krieg gab es einige Wissenschaftler, die sich an solche interessanten aber auch gefährlichen Missionen herangewagt haben. Schließlich hat es immer noch einen großen Reiz herauszufinden, was sich genau unter der Erde befindet. Ein Team, der sich dazu berufen hatte das Vermächtnis der zuletzt erwähnten Projekte weiterzuführen, fing allerdings auf dem Meeresgrund an zu bohren. Das „Ocean Discovery Programm“ will nämlich den Weltrekord für das tiefste künstliche Loch der Erde brechen. Dieses Projekt ist allerdings einiges komplizierter zu verwirklichen und auch gefährlicher, schließlich befinden sich seine Bohrungsplattformen in dem Meer.

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Das Rennen um den Titel des tiefsten Lochs geht immer noch weiter

Die vielen Mysterien tief unterhalb des Wassers

Wir können uns schon sicherlich sehr gut vorstellen, woran die besondere Schwierigkeit bei diesem Projekt liegt. Schließlich ist das schon ein Abenteuer für sich alleine bis zu den Ort der Arbeit anzukommen. Jedes Mal müssen die Forscher nämlich unter dem Meeresgrund gehen und gefährliche Bedingungen trotzen. Zudem hat man den anscheinend geeignetsten Punkt im Mitten der Arktis gefunden. Diese Mission war von Anfang an nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr Entdeckungsreich. Schließlich konnten hier sehr viele mysteriösen Lebewesen das erste Mal gesichtet werden. Was man in diese Tiefe sah, war wirklich einzigartig.

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Die vielen Mysterien tief unterhalb des Wassers

Es brauchte vor dem Start Jahre der sorgfältigen Planung

Es brauchte schon viel Zeit um einen geeigneten Ort für das Tauchen zu finden. Diese Phase hat über zwei Jahre gedauert. Es ist nicht verwunderlich, dass sich diese erste Phase so in die Länge gezogen hat. Damit die Konditionen für einen Tauchgang geeignet sind, mussten sie sehr lange nach einem geeigneten Ort im weiten Ozean suchen. Damit sind sie dem Mysterium des Unterwasserwelts erkunden zu können einen großen Schritt näher gekommen. Schließlich wissen wir heute noch über diese verborgene Welt noch weniger als vom Himmel über uns oder dem Weltall.

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Es brauchte vor dem Start Jahre der sorgfältigen Planung

Wir wissen wenig über die Tiefen des Ozeans

Über den Tiefen der Ozeane ist bisher nur sehr wenig bekannt. Höchstwahrscheinlich wissen wir über Himmel und Weltall viel mehr, als über dem, was alles in der Tiefe liegt. Höchstwahrscheinlich wissen wir sogar mehr über die Oberfläche des Mars Bescheid. Um es mehr zu verbindlichen, dieser Planet ist von uns etwa 140 Millionen km entfernt, trotzdem ist für uns heute mehr darüber bewusst, als über den Ozean in etwa 3 Kilometern Tiefe. Den Meeresgrund zu erkunden kann außerdem sehr oft aus mehreren Gründen sogar schwieriger sein als ins Weltall zu fliegen.

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Wir wissen wenig über die Tiefen des Ozeans

Es war hier für die Forscher ganz und gar nicht einfach

Das Forschungsteam musste in der Arktis natürlich eine ganz andere Art von Arbeit machen. In sehr vieler Hinsicht war es eine viel größere Herausforderung ins eiskalte und dunkle Wasser zu steigen, als ein Loch in den Erdmantel zu bohren. Die Bedingungen bei dieser Mission waren besonders schwer, deshalb dauerte es auch länger, bis man mit den Arbeiten anfangen konnte. Es dauerte eine Weile bis man den geeigneten Ort mit dem Namen „Iceberg Alley“ gefunden hat. Diese Stelle war nämlich wie der Name es schon erahnen lässt besonders tückisch.

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Es war hier für die Forscher ganz und gar nicht einfach

Die schwierige Bedingungen in der Antarktis

Es dauerte lange bis die Taucher letztlich eine gute Stelle dafür gefunden haben in die Tiefe zu tauchen. Der Ort war ausgerechnet an der nördlichsten Stelle der Arktis. Diese Wasserstraße war eigentlich am Rand des Meeres und es war voll von riesigen, sich bewegenden Eisstücken. Einige von ihnen waren sogar eine halbe Quadratmeile groß. Es ist nicht schwer zu erraten, dass alleine der Tauchgang schon sehr viel Mut und Geschick allen angefordert hat. Doch was sie später entdeckt haben, hat die Schwierigkeiten des Weges schnell vergessen lassen.

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Die schwierige Bedingungen in der Antarktis

Es war ein Eintauchen ins eiskalte Unbekannte

Für diese Mission war es natürlich auch nicht einfach ein geeignetes Team zusammenzustellen, da sehr spezielle Fähigkeiten von den Kandidaten verlangt wurden. Die ganze Mission war tatsächlich ein schwieriges Vorhaben, dass die Wissenschaftler und die Taucher schon am Anfang mit solchen Umständen klarkommen mussten. Sie wussten nicht was unter ihnen im tiefen Wasser liegt. Es war tatsächlich eine sehr spektakuläre Mission, die von James Honeyborne ausführlich dokumentiert wurde. Der Produzent erzählte dem Sender BBC „dass der Weg zur Iceberg Alley wie eine große Partie Space Invaders“ war.

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Es war ein Eintauchen ins eiskalte Unbekannte

Sie konnten so viele Unbekannte Kreaturen entdecken

Das Projekt in der Arktis musste natürlich besonders gut vorbereitet werden. Die Wissenschaftler machen auch ihre Kalkulationen anhand der Informationen, den sie bisher über das tiefe Wasser gewusst haben. Trotzdem waren sie sich nicht sicher wie die U-Boote genau auf die Temperaturen und dem Druck reagieren werden, die in solchen tiefen herrscht. Falls sie sich irren würden, konnte das für das Team sehr schnell lebensgefährlich werden. Es war tatsächlich nicht einfach, doch sie haben es geschafft erfolgreich in die Tiefe zu sinken. Es öffnete sich ihnen plötzlich eine ganz neue Welt.
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Sie konnten so viele Unbekannte Kreaturen entdecken

Es gab viel mehr Leben als sie es erwartet hätten

Die Ozeane sind voll von mysteriösen Lebewesen, die noch nie ein zuvor Mensch gesehen. Diese Mission hatte natürlich auch in erster Linie zum Ziel, neue Arten in der Tiefe zu entdecken und zu erforschen. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler sehr interessante neue Kreaturen zu Gesicht bekommen. Wie reich dieses Gebiet an Meeresbewohnern ist, hat Mark Taylor für LADbible beschreiben: „Auf einem Quadratmeter gibt es in den Tiefen der Antarktis mehr Leben als an den Riffen des australischen Barrier Reefs“ sagte er. Das war auch nicht ohne Grund so.

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Es gab viel mehr Leben als sie es erwartet hätten

Sie haben auch eine dicke Schicht Meeresschnee entdeckt

In der Tiefe haben die Forscher neben den interessanten neuen Tierarten auch etwas Spektakuläres entdeckt. Auch wenn es sich aufs erste nicht so anhört, haben sie tatsächlich Meeresschnee unter dem Wasser entdeckt. Falls ihr nicht sofort wissen würdet was das ist, seid ihr sicher nicht die einzigen. Meeresschnee kann auf dem Grund des Ozeans gefunden werden und ist für die Flora und Fauna des Ozeans unerlässlich. Dr. Jon Copley von der Universität von Southampton erklärte, dass diese Schicht sogar „dicker sie als [er] irgendwo sonst in den Weltmeeren gesehen hat“.

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Sie haben auch eine dicke Schicht Meeresschnee entdeckt

Sie fanden eine sehr wichtige Nahrungsquelle

Auch wenn sich vielleicht die meisten von uns sich nicht viel unter Meeresschnee vorstellen können, ist es schon beim ersten Hören verständlich was das eigentlich ist. Dieses biologische Material stammt aus dem oberen Bereich des Ozeans, die mit der Zeit wieder auf dem Meeresboden sinkt. Meeresschnee ist also eine unerlässliche Quelle für Nahrung für alle Lebewesen im Ozean. Zudem können so auch sogar die Energie aus dem Sonnenlicht in die Tiefen des Ozeans transportiert werden. Jetzt ist doch verständlich, warum sich die Forscher über eine dicke Schicht dieses wertvollen Materials gefreut haben.

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Sie fanden eine sehr wichtige Nahrungsquelle

Sie konnten sogar Krill-Kacken-Kot entdecken

Falls Meeresschnee sich nicht schon interessant genug angehört hat, kommen wir jetzt zu Krill-Kacken-Kot. Interessant an, oder? Neben den faszinierenden Meeresbewohnern haben die Forscher nämlich auch dieses Material auf den Grund der Arktis gefunden. Dabei handelt es sich um die Ausscheidungen des Grills, was eine schleimige Umgebung auf dem Meeresboden hinterlässt. Für andere Lebewesen ist dieses reichhaltige Material lebenswichtig. Damit hat auch dieses Projekt eindeutig bewiesen, dass die Tiefen unserer Erde immer noch sehr unerforscht und mysteriös ist, egal ob es sich dabei um das Meeresgrund unter den Erdmantel handelt.

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